Verliebt sein und was kommt danach?

Ist es nicht herrlich, sich frisch zu verlieben? Schmetterlinge im Bauch zu haben und die ganze Welt in einem rosa Anstrich zu sehen? Was für Glücksgefühle gehen mit uns durch, wenn wir glauben unseren Lebenspartner oder Seelenpartner gefunden zu haben? Welche Energien werden frei? Wie konnte man jemals ohne solche Gefühle gelebt haben?

Paartherapeuten sagen, wenn die ersten zwei Jahre überstanden sind, hat die Beziehung eine Chance auf Beständigkeit. Das heißt also, wenn die Phase des Verliebt seins vorbei ist und der Alltag das Paar eingeholt hat, kann erst festgestellt werden, ob zwei Menschen wirklich gemeinsam einen Weg gehen können. Könnte dieser Alltag auch die Realität sein? Und könnte es sein, dass in der Verliebtheit die Realität nicht vollständig wahrgenommen wird?

Wahre Liebe wächst langsam und kommt aus der Tiefe heraus. Bis beide Partner in ihrer eigenen Tiefe angekommen sind, sich selbst damit verbinden können um sich dann aus dieser Tiefe heraus mit dem anderen zu verbinden, braucht seine Zeit. Das „frisch Verliebt sein“ ist dagegen eher oberflächlich, will man es vergleichen mit der tief verwurzelten Liebe – ohne dass dies eine Bewertung sein soll. An einem Samenkorn wachsen die Wurzeln auch nur langsam in die Tiefe. Das ist die Natur des Wachsens. In der Phase des Verliebt seins stehen Probleme im Hintergrund oder werden eher als klein wahrgenommen. Es werden vorerst keine Knöpfe gedrückt. Das kommt bekannter Weise später. Wie beide damit umgehen, wenn diese Phase vorbei ist und die Realität wieder klarer wird, entscheidet darüber, ob und wie die Beziehung weiter geführt wird und die beiden zu echten Lebenspartnern oder auch Seelenpartnern werden. Dann beginnt spätestens die Arbeit an sich selbst und der Beziehung.

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