Stille Verbundenheit

Wieviel Facebook brauch ich wirklich?

In wie vielen Gruppen kann ich präsent sein?

Ist Facebook eine sinnvolle Ergänzung oder ein Ersatz für soziale Kontakte?

Bin ich auch dann verbunden, wenn ich nicht täglich eingeloggt bin?

 

Meine Antwort darauf ist: Es kommt darauf an…

Facebook sehe ich als ein Werkzeug, wie jedes andere. Wie ich damit umgehe und was ich damit mache, liegt ganz an mir selbst.

Diese genannten Fragen, kann sich nur jeder selbst beantworten. Das Bedürfnis nach Verbundenheit haben wohl alle Lebewesen, die in Gruppen leben, gemeinsam. So kann sich jeder dieses Bedürfnis auf eine Weise erfüllen, die ihm gut tut.

Facebook bietet eine Oberfläche, auf der ich mich mit Menschen einfach und schnell verbinden kann. Da sind die Freunde, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, aber auch Menschen, die zu ganz speziellen Themen Austausch möchten. Bekanntschaften, die in Vergessenheit geraten würden, bleiben bestehen und können gepflegt werden. Neue Kontakte können in Gruppen entstehen. Daraus können Freundschaften werden, die auch zu Begegnungen führen können.

Bis dahin ist alles prima.

Aber was, wenn man sich aus dem direkten Umfeld zurückzieht oder es vernachlässigt und die Zeit mit posten, liken und kommentieren bei Facebook verbringt?

Zu schön ist es, seine Erlebnisse vom Tag zu posten und unmittelbar Feedback zu bekommen. Das tut einfach gut. Nicht jeder hat zuhause jemanden, der zuhört und sich auch noch für das begeistern kann, was man zu sagen hat. Nicht der Partner ist dafür zuständig dass ich mit meinen Ideen und Gedanken gesehen und bestärkt werde. Er hat vielleicht ganz andere Themen. Ich kann nicht erwarten, dass eine Person oder die Personen, die unmittelbar um mich herum sind, alle meine Gedanken teilen und sich soweit mit dem Thema auseinandersetzen, dass ich mit ihnen darüber diskutieren kann. Dafür halte ich Gruppen bei Facebook für eine geniale Erfindung. Gleichgesinnte treffen, Meinungen hören, Gedanken austauschen und sich gemeinsam in einem bestimmten Thema weiter entwickeln.  Aber es kommt auch der Zeitpunkt, an dem die Entwicklung erst einmal im Alltag Früchte tragen will. Dann darf auch Pause sein mit dem Posten und Kommentieren und Liken. Das kann jedem in der Gruppe so gehen. Und doch bleiben wir eine Gruppe. Ich weiß, wenn einmal der Schuh drückt bezüglich unseres Gruppenthemas, kann ich schreiben und irgendjemand hat einen Impuls, darauf zu reagieren. Und wenn der Schuh mal an einer anderen Stelle drückt, habe ich dafür eine andere Gruppe, die sich mit eben diesem Thema beschäftigt. Und doch bin ich zu jeder Zeit still mit allen verbunden.

Das macht für mich eine gute Gruppe aus. Mal ist es lebendig und mal ruhig, mal braucht es mehr mal weniger Austausch. Aber die innere Verbundenheit bleibt.

Dieses Vertrauen habe ich und wünsche es jedem, mit dem ich in einer Gruppe bin. Das Ganze hat für mich nicht nur für Facebook eine Bedeutung, sondern für alle Gruppen, zu denen ich gehöre und für alle Beziehungen, die ich habe.

 

In diesem Sinne bleibt dieser Blogtext kurz und knapp.

Wir wollen ja noch Zeit mit unseren lieben Menschen und Tieren verbringen <3

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  • Schön

    Liebe Maria,
    was für ein schöner Artikel.
    Ich fühle mich gerade sehr verbunden mit Dir.

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