Spiritualität - Esoterik - Aberglaube

Spiritualität, Esoterik und Aberglaube sind Begriffe, die oft gemeinsam in einer Schublade abgelegt werden. Im Rahmen meiner Arbeit mit Tieren und ihren Menschen, der Aufstellungsarbeit und Tierkommunikation möchte ich den Begriff „Spiritualität“ von den anderen beiden Begriffen abgrenzen und nüchtern betrachten.

Es ist die Funktion der rechten Gehirnhälfte, die wir als Spiritualität empfinden. Wenn die rechte Hirnhälfte vollkommen frei von der Funktion der linken Hirnhälfte wäre, könnten wir in vollem Umfang unsere Spiritualität erkennen. Kleine Kinder haben diese Fähigkeit noch. Je mehr sie in unserer westlichen Welt von Eltern und Lehrern geprägt werden, desto mehr verlieren sie diese Fähigkeit. Die Realität erfassen wir nur unter Einbeziehung beider Hirnhälften. Nur so können wir klar und nüchtern sein, wahre Liebe erfahren und Mitgefühl empfinden. So kommen wir in eine tiefe Seelenverbindung mit einem anderen Lebewesen.

An Engel, Wesenheiten aus der geistigen Welt, Götter und andere bildhafte Dinge, wie besondere Lichtstrahlen, gedankliche Vorstellungen etc. oder Religionen zu glauben, kann ein wertvolles Hilfsmittel sein, um mit der eigenen Spiritualität wieder in Verbindung zu kommen. Für mich ist der Glaube an diese Hilfsmittel jedoch kein Merkmal von Spiritualität. Ich selbst benötige sie nicht mehr, empfinde sie aber trotzdem als wertvolle Unterstützung für Menschen, die sie anwenden.

 

Mein eigener Weg ging über viele Stationen, angefangen mit Reiki und Engeln über verschiedene Systeme, wie Zahlenreihen, mathematische Formen mit Lichtstrahlen, Visionen, Wunsch-Erfüllungs-Techniken usw. Heute sehe ich es so, dass nicht die Techniken mir geholfen haben, meinen Weg zu finden, sondern der Glaube an mich selbst und der Wille, voran zu gehen auf meinem Weg. Die Techniken waren eine Art Gehhilfe, Mutmacher, Kletterhilfe an steilen Gebirgswänden. Und ich fühlte mich nicht allein. Jede Methode hatte viele Anhänger, unter denen ich mich geborgen fühlte, zumindest eine gewisse Zeit lang. Es kam aber immer ein Punkt, an dem ich vergas, die Techniken anzuwenden und letztendlich die gesamte Technik nicht mehr in Erinnerung hatte. Für mich war das ein Zeichen, dass ich sie nicht mehr brauchte. Heute brauch nicht nichts mehr von all dem. Ich bekomme einen Parkplatz mitten in Hamburg direkt vor der Tür meines Sohnes, fahre über 800 km auf deutschen Autobahnen in der Ferienzeit, passiere viele Baustellen, ohne auch nur ein einziges Mal in einen Stau zu kommen. Dabei habe ich weder einen Engel um Hilfe gebeten, noch habe ich farbige Strahlen vorausgesandt. Es ist einfach passiert, weil ich gut geplant hatte und eine Portion Glück dazu kam. Mir ist klar, dass es beim nächsten Mal anders kommen kann. Das plane ich auch ein und habe immer ein gutes Buch dabei, genügend zu essen und zu trinken und in der kälteren Jahreszeit eine Decke und eine Kanne Tee.

Von mir kann ich also behaupten, dass ich einige Stufen durchwandert bin, angefangen mit einem kindlichen Aberglauben bis hin zu einer gewissen Nüchternheit gegenüber der Spiritualität. Heute verstehe ich, warum der Begriff „Esoterik“ auf viel Widerstand stößt. Eine gewisse Engstirnigkeit der Esoteriker habe ich schon beobachtet. Toleranz gegenüber Andersdenkenden habe ich oft nicht als ehrlich empfunden. Die Aussage: „Ich verstehe, dass Du das noch nicht annehmen kannst. Du bist halt noch nicht soweit.“ ist für mich keine Toleranz, sondern Überheblichkeit.

Ich glaube nicht, dass jeder Mensch erst einmal diese Stufen durchwandern muss, um spirituell zu werden. Wir sind es von Geburt an und haben es nur verlernt. Den Zugang zur rechten Gehirnhälfte wiederzufinden und ihren Impulsen zu vertrauen, kann jeder erlangen, ob mit oder ohne Hilfsmittel.

Genau das ist der übergeordnete Lerninhalt meines Seminares „Aufstellungsarbeit und Tierkommunikation“.

Unsere Tiere sind uns manchmal näher, als unsere Mitmenschen. Für sie tun wir fast alles. Mein Anliegen, wenn ich solche Seminare gebe ist, den Tieren zu mehr Gesundheit und Lebensqualität zu verhelfen, Dich selbst in einen tieferen Kontakt und mehr Verständnis für Dein Tier zu führen und letztendlich Deine Intuition, sprich den Zugang zu Deiner rechten Gehirnhälfte zu verstärken.

Klarheit und Nüchternheit im Umgang mit Spiritualität erfordert keine Vorkenntnisse. Hilfreich ist es, sich in innerer Stille zu üben. Du kannst meditieren oder einfach nur Deine Aufmerksamkeit nach innen richten und Deine Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Beobachte Deine Atmung. Das reicht vollkommen. Wenn Du ein aktiver Mensch bist, kannst Du bei jeder Aktivität einfach Deine volle Aufmerksamkeit nur darauf richten. Ich kann das gut beim Bügeln oder beim Putzen.

Für mein Verständnis von Spiritualität benötige ich also nur innere Stille. Hilfsmittel aller Art, sei es Gedanken, innere oder äußere Bilder oder Gegenstände können hilfreich sein, sind aber nicht notwendig. Mit persönlich hilft manchmal eine bestimmte Körperhaltung. Das ist ein Ritual, dass mich schnell in die Stille führt. Rituale, egal ob mit gegenständlichen oder anderen Hilfsmitteln sind für mich wertvoll, wenn mir dabei bewusst ist, dass es nicht mehr als das ist und es auch ohne geht.

In meinem Seminar benutze ich Musik als Hilfsmittel. In meiner Ausbildung zur Biodanza-Leiterin habe ich gelernt, Musik in Kombination mit Körperbewegungen gezielt einzusetzen. Die Musik kann aus allen Genres kommen von Klassik bis zu moderner Musik, mit oder ohne Gesang.

 

Wenn Du Dich angesprochen fühlst von meinem Zeilen uns mehr erfahren möchtest, dann schau Dich auf meiner Homepage um. Du findest viele Blogtexte zu tierischen und menschlichen Themen und Informationen über Seminarorte und Termine von Hamburg bis München.

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