Pferdehaltung: Warum Umdenken jeden betrifft!

 

Die Tatsache ist: Pferde in Deutschland erreichen im Durchschnitt ein Lebensalter von 7 bis 8 Jahren. Über 30 Jahre wären erreichbar. Die Abgangsursachen, so die Versicherungen sind Störungen im Bewegungsapparat, an den Atmungsorgangen und im Stoffwechsel. All dies haben Pferde in der freien Wildbahn in der Regel nicht. Wir Menschen „machen“ diese Probleme beim Pferd, aktiv oder passiv. Darum betrifft es JEDEN, umzudenken, auch die, die „nur“ zuschauen, wie Pferde leiden.

Unterlassene Hilfeleistung ist bei Tieren noch kein Gesetz, es ist aber eine Frage der Ethik, ob ich etwas unternehme, wenn ich sehe, dass Pferde leiden.

Zugegeben, ich habe selbst viel Leid bei Pferden gesehen, habe mir Beruhigungsmittel gegeben, um weiter in diesen Stall gehen zu können, anstatt etwas zu unternehmen, nachdem Gespräche gescheitert waren. Das kann aber nicht die Lösung sein. Anderes Leid habe ich als solches nicht immer erkannt. Damals wusste ich es einfach nicht besser. Heute, insbesondere nachdem ich so viel recherchiert habe, um das Buch „Gesunde Pferde – Glückliche Reiter“ zu schreiben, weiß ich sehr viel mehr. Und ich bin froh, einen Weg gefunden zu haben, etwas zu tun, dass den Pferden hilft – nämlich mein Wissen weiterzugeben. Jetzt habe ich den Mut, mich damit zu zeigen und dazu beizutragen, dass die Menschen, die mit Pferden umgehen, immer mehr über sie erfahren, einen besseren Überblick zu bekommen und sich auch trauen, den Mund aufzumachen und zu handeln. Es gibt inzwischen so viele Pferdeleute, die sich auf einzelne Themengebiete spezialisiert haben, die tagtäglich in der Praxis mit Menschen und Pferden arbeiten und ihnen Wege zum Pferd zeigen, die auf Wissen und Liebe zum Pferd beruhen. Eines von beiden allein reicht nicht und verursacht viel Leid und Schaden am Pferd, den der Halter oft teuer bezahlt in Form von Tierarztkosten bis hin zum frühzeitigen Tod seines Pferdes. Selbst Reiter und Halter die „rein materiell“ orientiert sind, was kein Vorwurf sein soll, profitieren vom Umdenken. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Pferde in verbesserter Haltung und mit korrekter zusätzlicher Bewegung, deutlich weniger Tierarztkosten verursachen und mehr Leistung bringen über einen deutlich längeren Zeitraum.

Klar – es gibt immer Ausnahmen, wie Pferde, die über längere Zeit, insbesondere im Heranwachsen unterernährt waren. Da kann die Haltung noch so gut sein. Die Schäden, die in dieser Zeit entstehen und zu manchmal erst später eintretenden Folgeschäden führen, sind oft irreparabel. Umso wichtiger ist es, solche Missstände frühzeitig aufzudecken oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Jeder, der Pferdeleid sieht und nichts tut, ist mitverantwortlich dafür.

Mein Betrag zu einem besseren Leben für Pferde ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen Pferdehaltern und diesen Spezialisten. Ich möchte kein Sachbuch schreiben. Davon gibt es viele, auf die ich auch verweise und in denen Du mehr über die Themen erfahren kannst, die Dich besonders interessieren. Ich möchte mit einfachen Worten Dein Herz berühren, damit Du für Dich leichter erkennen kannst, wo Du noch etwas verbessern kannst, wo Du noch Wissenslücken hast, die Du nicht vermutet hast, was das Leben Deines Pferde verbessern und Euch beide bereichern kann im Umgang miteinander – einfach was mehr Freude m Alltag bringt und damit mehr Gesundheit für Dein Pferd und mehr Glück für Dich!

Dazu tragen mit vielen praktischen Erfahrungen auch 11 kompetente GastschreiberInnen bei. Sie beschreiben auf anschauliche Weise verschiedene Wege, wie Pferde gehalten, trainiert und gepflegt werden und wie Du deine Liebe zum Pferd mit Fachwissen verbinden kannst, so dass ihr gemeinsam viel Freude aneinander haben könnt. Viele von ihnen bieten Lehrgänge an mit und ohne Pferd. Diese Fachleute sind gut vernetzt mit vielen anderen „echten“ Fachleuten. Du erkennst sie daran, dass sie kein Konkurrenzdenken haben, sondern sich gegenseitig unterstützen und weiterempfehlen. Denn sie alle sind in erster Linie am Wohl des Pferdes interessiert. Darum geht es!

 

Du kannst jetzt sofort anfangen, etwas zu tun. Du kannst dich nach Fachleuten umschauen, die Herz und Wissen in sich verbunden haben, Du kannst in Reiterkreisen darüber sprechen, wieviel Geld gespart werden kann durch manchmal schon kleine Veränderungen in der Haltung etc. Du musst nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf andere losgehen oder gar mit dem Veterinäramt drohen. Ein einfacher Schritt ist das Verbreiten, dass Umdenken notwendig ist. Damit hast Du viel getan.

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