Licht am Horizont

Es gibt Tage oder Phasen im Leben, da sieht man schwarz. Die erfreulichen Dinge wirken klein und die unerfreulichen riesengroß. Manchmal will einfach eine Trauer gelebt werden, die mit dem, was gerade ist, nicht viel zu tun hat. Vielleicht gab es  früher einen Verlust, bei dem wir unsere Gefühle nicht zeigen durften oder wir mussten unsere Lebensfreude unterdrücken und haben uns lieber zurückgezogen, anstatt zu rebellieren. Es reichen schon, ein paar graue, verregnete Tage und es geht los. Es tut dann gut zu wissen, dass da jemand in meiner Nähe ist, dass ich sein darf mit dieser Trauer und dass sie nicht gleich „weggetröstet“ wird. Ein Seelenpartner kann damit leben und leidet nicht mit. Er fühlt sich auch nicht als Auslöser dieser Trauer. Er ist einfach präsent und lässt sich nicht in dieses Gefühl hinein ziehen. Es gibt aber einen Punkt, an dem die Freude wieder Raum einnehmen darf. Das kann nach einigen Tagen sein. Ein Seelenpartner spürt intuitiv, wann dieser Punkt überschritten ist und macht das deutlich. Er hilft dabei, im Hier und Jetzt anzukommen und zu sehen, was jetzt ist und sich daran zu erfreuen. Sollte er damit keinen Erfolg haben, unterstütz er darin, einen Fachmann zu besuchen. Auch das kann manchmal ein notwendiger Schritt sein, wenn die Traurigkeit zum Beispiel über mehr als zwei Wochen anhält oder  die Gedanken allzu finster werden. Depression ist eine Krankheit und Kranke brauchen Hilfe. Ein wirklich stabiler, in sich selbst gut verankerter Seelenpartner fühlt mit, leidet aber nicht mit. Auch wir selbst dürfen bestrebt sein, so ein Seelenpartner für jemand anderes zu sein oder zu werden. Nur dann können wir auch im anderen diese Eigenschaften wahrnehmen und entsprechend wertschätzen.

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