Aufstellung: Wie ein Pferd von Grasallergie befreit wurde

Michaela, eine Pferdefreundin mittleren Alters mit jahrzehntelanger Araber-Erfahrung berichtete mir von ihrem Pferd Danny, einem 10-jährigen Araberhengst. Danny ist hochgradig gegen Gräser allergisch und  ihm läuft der Rotz aus der Nase und er hustet stark. Es schwellen Körperteile an und es ist ihm auch schon stellenweise Fell ausgegangen. Er kann nicht mit Artgenossen zusammen auf die Weise, weil da zu viel Heu zugänglich ist und andere können nicht zu ihm, weil es für sie zu wenig ist. Artgerechte Haltung scheint unmöglich.

Sie bat mich, eine Aufstellung mit ihm zu machen. Bei einer Aufstellung am Telefon ist die Person dabei und kann, wenn sie möchte, die Schritte parallel machen und sich, wie  bei einer Aufstellung vor Ort auch, selbst in die einzelnen Positionen einfühlen. Dabei wurde schnell deutlich, dass es nicht um das Pferd, sondern seine Halterin ging. Auf meine Frage, ob Michaela selbst an einer Allergie leidet, sagte sie, dass sie ihre eigene Allergie nicht beachten würde. Ich selbst habe am eigenen Leib erfahren, dass meine Allergie, die ich 24 Jahre mit allen möglichen Mitteln der damaligen Zeit behandeln ließ, über Nacht verloren hatte, als ein seelischer Prozess zu seinem Höhepunkt kam. Da es bei meiner Arbeit in erster Linie um das Tier geht, haben wir Michaelas Allergie zwar Beachtung geschenkt, aber sind nicht weiter auf sie eingegangen. Dafür sind andere Fachleute zuständig. Das genügte aber, um sich wieder dem Pferd zuzuwenden. Es war nicht vorhersehbar, welche Auswirkungen unsere gemeinsame Arbeit haben könnte. Nach ca. 3 Wochen bekam ich folgende Nachricht von Michaela:

 

"Hallo Maria,

…Am Montag, den 13.3 hast Du ja die Aufstellung gemacht. Zu der Zeit hat mein Danny  stark geschnoddert und gehustet. Ich kam am Dienstag zu ihm und fühlte mich so seltsam frei. Auch Danny war echt gut drauf. Er hat nicht ein einziges Mal mehr gehustet und nur noch ganz wenig geschnoddert. Dies hielt 3 Tage an. Freitag fing er dann leider wieder an. Dann ist Danny irgendwie durch den Zaun zu den anderen Pferden. Und hat dort dick die Heulage gefressen. Die Stallbesitzerin rief mich gleich an, was sie nun machen sollte. Zuerst bekam ich richtig Panik. Dann sagte mir “Etwas“ dass es mir nur zeigen sollte, dass ich nicht mehr so stark auf Danny aufpassen muss. Und es ist auch wirklich nichts passiert. Keine Kolik. Nichts….“

Kurz danach wurde Danny wieder von dem Tierarzt besucht, bei dem Danny schon länger in Behandlung ist. Er stellte fest, dass es ein positives Zeichen ist, das Danny auf die Aufstellung reagiert hat. Michaela arbeitet mit alternativen Methoden an ihrer eigenen Allergie und zeitgleich verbessert sich der Husten bei Danny und verschwindet zuletzt ganz. Auch das Schnoddern hat nach 3 Wochen ganz aufgehört.

Danny kann nun wie ein ganz normales Pferd sein Leben genießen Michaelas Allergie ist noch nicht viel besser geworden, aber sie arbeitet daran.

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