Aufstellung: Keine Angst mehr beim Hundefriseur

Merle geht mit ihrer Rauhhaardackeldame Fine alle drei Monate zum Hundefriseur. Vor allem an den Pfoten lässt sich Fine nur widerwillig das Fell stutzen. Vor allem das Nägelschneiden war ein Albtraum für Hund und Halterin. Der Gang zum Hundefriseur wurde immer mehr zu einer Tortur für beide. Beim letzten Besuch, so berichtete Merle, hat sie richtig geschrien und um sich geschnappt. Mit einer Aufstellung wollte Merle herausfinden, woran es liegt, dass Fine so eine Panik hat, da sie ansonsten eine recht kernige, kleine Hundedame ist.

Es stellte sich schneller heraus, dass es nicht an der Friseurin lag, auch nicht an schlechten Vorerfahrungen. Wir schauten in Merles Vorgeschichte und wurden fündig. Nachdem wir an Merles Kindheitserfahrung in Zusammenhang mit dem Schneiden von Haaren und Fingernägelschneiden gearbeitet haben, konnten wir in der Aufstellung wieder zu Fine zurückgehen. Ihre Ängste waren zumindest in der Aufstellung weniger geworden. Auch Merle lernte, wie sie sich beim nächsten Besuch beim Hundefriseur verhalten kann, um Fine die Behandlung zu erleichtern.

Drei Monate nach der Aufstellung war der nächste Termin bei der Hundfriseurin. Fine schaute zu Anfang ein wenig misstrauisch. Die Friseurin legte ihr zur Sicherheit einen Maulkorb an. Dieser war aber nicht notwendig. Hund und Halterin waren völlig entspannt und Fine ließ alles friedlich über sich ergehen. Auch Merle sagte von sich selbst, dass sie viel entspannter gewesen sei und sich keine Sorgen mehr gemacht hat, dass Fine Stress und Ängste haben wird.

 

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